Pressemitteilung
11. Dezember 2017

  

AfD-Fraktion fordert Nachbesserungen bei Berufsvorbereitung

 

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade, hat angesichts ihrer Erfahrungen bei ihrer Sommertour eine nachhaltige politische Korrektur bei der Berufsvorbereitung in Gesamt- und Oberschulen gefordert. Bei ihrer Sommertour sprach Schade in der vergangenen Woche auch in mehreren Oberschulen vor, um zu erfahren, wie die Schüler in den Gesamt- und Oberschulen auf die Ausbildung in einem Facharbeiterberuf vorbereitet werden.

Dazu teilt Christina Schade mit: „Unternehmen klagen zunehmend über ausbildungsunreife Azubis oder noch schlimmer über gänzlich unbesetzte Lehrstellen. Auf meine Nachfrage bei der Sommertour, ob denn grundsätzlich ausreichend Lehrkräfte in den Schulen vorhanden sind, erhielt ich als Antwort zwar ein erfreuliches „Ja“. Doch bei keiner einzigen Neueinstellung in den von mir besuchten Schulen handelte es sich tatsächlich um ausgebildete Lehrer. Die Gesamtschulen müssen sich mit Quereinsteigern begnügen, während ausgebildete Lehrer vorrangig an Gymnasien vermittelt werden. Ob diese Situation für eine ausreichende Qualität der angehenden Auszubildenden sorgt, ist fraglich. Eine Grundüberzeugung der AfD-Fraktion ist bei der Sommertour bestätigt worden: Die Qualität der Schul-, Aus- und Weiterbildung steht und fällt mit gut ausgebildetem und ausreichend vorhandenem Personal.“

Daneben diskutierte Schade auch über die Entwicklung, dass Ausbildungsbetriebe sich zunehmend um Studienabbrecher bemühen. Die Abgeordnete dazu: „Der Ansatz mag in vielen Fällen seinen Sinn haben. Doch häufig müssen wir hierbei feststellen, dass zwar gute theoretische Kenntnisse vorliegen – doch die praktischen Kompetenzen sind oftmals mangelhaft. Das Heranführen an praktische Dinge sollte bereits in der Schule verstärkt angestrebt werden. Dies muss unabhängig von der Frage geschehen, ob der Schüler das Abitur anstrebt oder nicht.“  

Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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