Pressemitteilung
11. Dezember 2017

  

Unbesetzte Stellen: Äußerungen von Golze sind ein Offenbarungseid

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag bewertet die jüngsten Äußerungen von Arbeitsministerin Diana Golze (Linkspartei) als politischen Offenbarungseid für die Landesregierung. Nach Angaben von Golze konnten brandenburgische Betriebe jede dritte Fachkräftestelle nicht besetzen. Besonders groß ist das Problem bei den kleineren Unternehmen, von denen 53 Prozent über unbesetzte Stellen klagen.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Christina Schade, teilt dazu mit: „Seit 2006 ist die ehemalige Zukunftsagentur Brandenburg und heutige Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin-Brandenburg (WFBB) mit dem Thema beschäftigt, doch mehr als zehn Jahre später konnten immer noch keine signifikanten Erfolge erzielt werden. Auch im Vergleich zu anderen Bundesländern steht Brandenburg bei der Ausbildungsvorbereitung schlecht da. Zwar werden die Mängel in der brandenburgischen Ausbildungsvorbereitung erkannt und Institutionen für die Beschäftigung mit diesen Problemen geschaffen. Doch anstatt dem Ziel wirklich näher zu kommen, werden letztlich vor allem Versorgungsposten geschaffen.

Einige Brandenburger Schulen finden – auch mit Hilfe der IHK – eigene Lösungen. So haben Oberschulen in Bernau und Angermünde sehr gute Erfahrungen in der praktischen Ausbildung von Schülern, doch sie bekommen als Personalaufstockung nur noch Quereinsteiger zur Verfügung gestellt. Anstatt untätig zu bleiben, sollte Golze sich mit ihrem Bildungsminister zusammensetzen und ein tragfähiges Konzept vorlegen.“


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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