Pressemitteilung
19. Oktober 2017

  

Dienstwagenaffäre: Disziplinarverfahren ist unbedingt erforderlich

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag fordert ein Disziplinarverfahren gegen den ehemaligen Büroleiter von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Carsten Pranz. Ein Sprecher des Innenministeriums hatte erklärt, dass ein solches Verfahren gegen Pranz trotz der unerlaubten privaten Nutzung eines Feuerwehrdienstwagens nicht geplant sei.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit: „Das gibt es nur im rot-roten Brandenburg, dass ein stellvertretender Landesbrandmeister und angeblich auch sein Sohn Privatfahrten mit superteuren Edelkarossen unternehmen und keine Konsequenzen zu erwarten haben. Offensichtlich hat man einen besonderen Vorteil, wenn man einmal Büroleiter des Ministerpräsidenten war. Natürlich muss es bei einem Fehlverhalten einer solchen Person auch ein Disziplinarverfahren geben. Gegenwärtig erleben wir stattdessen rote Kungelei um einen feuerroten Dienst-Audi.“

 

Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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