Pressemitteilung
23. Oktober 2017

  

Ernteausfälle: Politik muss Hochwasserschutz verbessern

 

Nach der Veröffentlichung der ersten Zahlen zu den Ernteausfällen aufgrund von ungünstigen Witterungsbedingungen fordert die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag politische Konsequenzen. In vielen Orten haben die schweren Regenfälle der letzten Monate teilweise zu erheblichen Einbußen geführt. Vor allem bei Raps und Triticale entstanden hohe Verlustraten von teilweise bis zu 50 Prozent oder mehr. Auch der Anbau von Roggen und Weizen hat unter der Nässe gelitten.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, teilt dazu mit: „Glücklicherweise ist unseren Landwirten ein Totalausfall der Ernte zumeist erspart geblieben. Dennoch muss die Politik jetzt umgehend handeln, um künftigen Hochwasserschäden vorzubeugen. Die größte Baustelle ist dabei die Gewässerunterhaltung. Hier muss an vielen Stellen noch nachgebessert werden - sowohl was den Betrieb von Pumpwerken angeht, als auch bei der Koordination. Darüber hinaus müssen solche Hochwasser künftig als Naturkatastrophen eingestuft werden, damit die Landwirte angemessen entschädigt werden können. Jetzt gilt es, schnell und unbürokratisch ein Hilfspaket für besonders betroffene Landwirte auf den Weg zu bringen. Dabei müssen vor allem unsere bäuerlichen Familienbetriebe berücksichtigt werden, weil diese besonders stark mit den Verlusten zu kämpfen haben.“

Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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