Pressemitteilung

09. Juli 2015

Für regionale Produkte aus Brandenburg, für Arbeitsplätze im ländlichen Raum – AfD-Fraktion fordert gezielte Förderung für den Gartenbau in Brandenburg

 

Obst- und Gemüseanbau hat eine lange Tradition in der Mark Brandenburg. Seit der Zeit Friedrichs des Großen haben die Anbaugebiete rund um Berlin die Großstadt mit Äpfeln, Kartoffeln, Möhren, Rüben und vielem mehr versorgt. Doch leider nimmt die Zahl der Gartenbaubetriebe in Brandenburg seit Jahren immer mehr ab – Tendenz bis heute fallend. Diese Entwicklung muss gestoppt werden! Wenn Äpfel und Tomaten direkt vor unserer Haustür gedeihen, müssen wir Obst und Gemüse nicht aus Spanien oder Südamerika importieren. Das schont die Umwelt und fördert die Region.

In einem umfangreichen Entschließungsantrag hat die AfD-Fraktion heute im Brandenburgischen Landtag neben Sofortmaßnahmen zur Beendigung des Arbeitsplatzabbaus im Gartenbau auch eine verstärkte Förderpolitik, Schulgartenunterricht und eine bessere Verbraucheraufklärung gefordert.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder: »Die Politik der bisherigen Landesregierungen hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten den Gartenbau in Brandenburg vernachlässigt. Viele Betriebe können heute oft nicht mehr kostendeckend produzieren. Verantwortlich dafür sind Faktoren wie der Mindestlohn, stetig steigende Energiepreise und der ruinöse Preisdruck des Einzelhandels. In der Konsequenz geben viele Unternehmer auf, Arbeitsplätze werden vernichtet. Dem können wir nur mit einer gezielten Förderung des Gartenbaus in Brandenburg begegnen! «

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