Pressemitteilung
23. Oktober 2017

  

AfD-Fraktion fordert Einführung eines Kriminalistikstudiums

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag fordert die Landesregierung zur Einführung eines Studienganges für Kriminalistik auf. Zuvor hatte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) gesagt, es müsse beim Landeskriminalamt über die Ausbildung nachgedacht werden. Während im Land hunderte Kriminalisten benötigt werden, droht die anstehende Pensionierungswelle von in der DDR ausgebildeten Kriminalisten diesen Bereich in den nächsten Jahren empfindlich zu schwächen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit: „Seit Langem fordern die AfD-Fraktion und auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter eine spezifische Ausbildung von Kriminalisten, die bisher jedoch nicht umgesetzt wurde. Während Berlin Schutz- und Kriminalpolizei getrennt ausbildet, verharrt Brandenburg immer noch in der Einheitsausbildung an der Oranienburger Polizeifachhochschule. Jetzt werden wieder nur Gespräche und Sicherheitskooperationen zwischen den neuen Bundesländern beschlossen, anstatt handfeste Vorschläge zu machen. Ich fordere die Einführung eines Kriminalistikstudiums und eine neue Übertrittsmöglichkeit für abbrechende Jurastudenten. Diese konkreten Forderungen wird sich bald wieder die SPD auf ihre Fahnen schreiben. Wenn es dann nicht zu schon spät ist.“


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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