Pressemitteilung
22. November 2017

  

Nach AfD-Anfrage: Tolerantes Brandenburg entfernt Link zu linksextremer Seite

 

Nachdem die AfD-Fraktion in einer kleinen Anfrage problematisierte, dass das mit Steuergeldern subventionierte „Tolerante Brandenburg“ auf seiner Homepage auf linksextreme Seiten verlinkt, ist ein Link zu der linksextremen Plattform „Inforiot“ entfernt worden. Das musste die rot-rote Landesregierung in der Antwort auf die entsprechende Anfrage der AfD-Fraktion einräumen. Grund für das Löschen der Verlinkung war die Tatsache, dass „Inforiot“ einen Beitrag der „Emanzipatorischen Antifa Potsdam“ übernahm, der unter dem Titel „Der JA zeigen, was ein Haken ist“ indirekt zur Gewalt aufrief.  

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Andreas Kalbitz, teilt dazu mit:

„Es ist wieder einmal typisch für die Dreistigkeit des rot-roten Umgangs mit dem Linksextremismus, dass die Entfernung des Links nonchalant und ganz am Rande der Antwort auf unsere Anfrage erwähnt wird. In der Antwort der Landesregierung sucht man vergeblich nach dem Ausdruck des Bedauerns darüber, dass eine Organisation, die die Demokratie schützen soll, auf eine linksextreme Internetseite verlinkt. Darüber hinaus antwortet die Landesregierung ausweichend auf die Frage, wie sie den unerträglichen Hetzbeitrag auf der „Inforiot“-Seite bewertet. Dass es sich bei dieser Plattform um eine linksextreme Seite handelt, wird schon durch den Namen ersichtlich, denn „riot“ heißt auf Deutsch „Randale“ oder „Krawall“. Dass das „Tolerante Brandenburg“ überhaupt auf die Idee kam, eine Internetseite mit einem solchen Namen zu verlinken, lässt in Bezug auf die Subventionierung des linksextremen Sumpfes bereits tief blicken. Den Antifa-Sumpf kann man nicht trocken legen, indem man den Mantel des rot-roten Vertuschens darüber legt. Mit unseren parlamentarischen Anfragen haben wir jedoch bereits damit begonnen, zumindest einen kleinen Teil dieses Sumpfes trockenzulegen.“


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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