Pressemitteilung
22. November 2017

  

Verfassungsschutz muss auf minderjährige Dschihadisten vorbereitet sein

 

Angesichts der Warnungen von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen vor dschihadistischen Kindern hat die AfD-Fraktion politische Konsequenzen gefordert. Maaßen warnte, dass islamistisch indoktrinierte Kinder aus Kampfgebieten nach Deutschland zurückkehren können, sodass eine „neue Dschihadisten-Generation“ entstehen könne.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit: „Diese Kinder sind trotz mancher zaghafter Versuche, Gesetzeslücken zu schließen, immer noch sehr schwer zu überwachen. Auch wenn man Daten von 14-jährigen Verdächtigen jetzt speichern darf, fallen die anderen aus dem Raster. Gerade diese hochgefährlichen Terror-Kinder sind unter Gewalterfahrungen und mit viel Hass aufgewachsen. Ich fordere von Innenminister Karl-Heinz Schröter, dass er besonderes Augenmerk auf diese Familien legt und den Verfassungsschutz für dieses sensible Thema vorbereitet. Ausländische Mitglieder von islamistischen Terrororganisationen müssen unverzüglich aus Deutschland abgeschoben werden. Es darf nicht hingenommen werden, dass hier Gesetzeslücken und Nachlässigkeit auf Kosten der Sicherheit im Land ausgenutzt werden. Wir erinnern: Von den sieben im Jahr 2016 von Islamisten begangenen Anschlägen wurden drei von Minderjährigen verübt.“


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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