Pressemitteilung
18. Dezember 2018

  

Alarmierende Zahlen bei Sexualstraftaten in Brandenburg

 

Die Zahl der Sexualstraftaten in Brandenburg bewegt sich auf einem alarmierend hohen Niveau. Auf der Grundlage der im Jahr 2016 erstatteten Strafanzeigen gab es insgesamt 1592 Verfahren, während für das erste Halbjahr 2017 insgesamt 831 Fälle zu verzeichnen sind, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Nr.3068, Drucksache 6/7521). Im Jahr 2016 wurden 1.192 Tatverdächtige erfasst. Nach Auskunft der Landesregierung lassen sich aus dem Ausländerzentralregister beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge keine statistischen Daten zum Erlöschen der Aufenthaltstitel von Sexualstraftätern ableiten.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit: „Innerhalb von anderthalb Jahren gab es in Brandenburg 2423 Strafanzeigen aufgrund von Sexualdelikten, die zu Verfahren geführt haben – dabei ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Das gleichbleibend hohe Niveau bei den Sexualstraftaten ist ebenso besorgniserregend wie die Zahl von nur 78 Verurteilten. Weiterhin ist alarmierend, dass die Behörden bei dieser Problematik nicht überall effektiv zusammenspielen - etwa beim automatisierten Abgleich von DNA-Proben. Diese Zustände sind für Rot-Rot kein Grund, stolz zu sein.“


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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