Pressemitteilung

16. Juli 2015

Crystal Meth – die Todesdroge überschwemmt Brandenburg. AfD-Fraktion fordert zur Eindämmung Grenzkontrollen. AfD-Innenexperte Thomas Jung: „Wir brauchen mehr Beamte, um die Ausbreitung von Crystal Meth wirkungsvoll zu verhindern!“

Der Schmuggel, Verkauf und die aus dem Konsum von Crystal Meth resultierende Beschaffungskriminalität waren bis vor Kurzem rein sächsische Probleme. Über unsere östlichen Grenzen gelangt die Droge tonnenweise nach Deutschland, mittlerweile verstärkt auch nach Brandenburg. Schon im Wahlkampf des vergangenen Jahres hatte die Alternative für Deutschland darauf hingewiesen, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Crystal Meth auch nach Brandenburg kommen würde.

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Jung: „Crystal Meth ist eine oft schon beim ersten Konsum abhängig machende Droge, die viele Konsumenten innerhalb kürzester Zeit tötet. Es ist unsere Pflicht, die Menschen unseres Landes davor zu schützen. Die Droge hat Brandenburg bereits erreicht. Die Rauschgiftkriminalität stieg von 2013 auf 2014 um 40 Prozent. In Grenznähe ist der Anstieg noch deutlicher. Das ist ein Alarmsignal, dass wir Politiker hören müssen. Es muss sofort gehandelt werden. So sehr sich Rot-Rot das wünscht, das Problem wird nicht weggehen, wenn die Koalition, wie bisher, einfach die Augen verschließt. Die AfD fordert als Sofortmaßnahme eine deutliche Erhöhung der Zahl der Kontrollen direkt an der Grenze zu Polen. Sollte dies nicht zur merklichen Eindämmung des Schmuggels von Crystal Meth führen, sollte über die Aussetzung des Schengener Abkommens nachgedacht werden. Das Abkommen sieht diese Möglichkeit ausdrücklich vor. Wir brauchen mehr Polizei und Zoll im Einsatz an der Grenze und wir fordern eine Crystal-Sonderkommission, wie es sie beim Zoll in Sachsen und Bayern bereits gibt!“

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