Pressemitteilung
27. Mai 2018

  

500 Euro sollen Lehrer in der Prignitz halten:
Rot-rote Lehrerförderung ist mehr als dürftig

Pläne für Lehrerstipendium

sind völlig unzureichend

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag ist unzufrieden mit den rot-roten Plänen für die Einführung eines Lehrerstipendiums im ländlichen Raum. Die Landesregierung beabsichtigt, dass angehende Lehrer während ihres Masterstudiums eine Summe von monatlich 500 Euro erhalten sollen, wenn sie sich dazu verpflichten, nach dem Studium für drei bis fünf Jahre an einer Landschule zu arbeiten.

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Steffen Königer, teilt dazu mit:

„Die von der Landesregierung in Aussicht gestellte Summe dürfte Lehrer kaum dazu bewegen, etwa für einen längeren Zeitraum in der Prignitz zu verweilen. Auch die eher negativen Erfahrungen mit einem solchen Lehrerstipendium in Sachsen lassen einige Zweifel an der Effektivität eines solchen Stipendiums aufkommen. Wenn Universitäten in Brandenburg Qualifizierungsprogramme wie das „Refugee teachers program“ für Lehrer anbieten, die als Asylbewerber nach Deutschland kamen, dann sollte es auch möglich sein, deutschen Lehrern mindestens ebenso attraktive Arbeitsbedingungen und eine vorausschauende Politik der Anreize anzubieten. Doch einheimische Lehrkräfte werden von der Landesregierung mit einer „Buschzulage“ von 500 Euro abgespeist und müssen in einer Umgebung arbeiten, die wegen der auf Berlin fixierten rot-roten Politik zu veröden droht.“


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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