Pressemitteilung
22. August 2018

  

Universität Potsdam: Angriff auf Mitarbeiter eines Abgeordneten

Linksextreme Gewalt gegen die AfD

Ein Mitarbeiter des AfD-Landtagsabgeordneten Steffen Königer ist am Mittwoch beim Neujahrsempfang der Universität Potsdam von mehreren vermummten Personen gewalttätig angegriffen worden. Bei der Veranstaltung waren neben Königer auch Abgeordnete anderer Parteien aus Land und Bund anwesend. Der Mitarbeiter hat wegen des Übergriffs Strafanzeige erstattet.


Der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Steffen Königer, teilt dazu mit:

„Während drinnen im Hörsaal Toleranz gepredigt wurde, kam es draußen zu Gewalttaten. Als besonders verstörend empfand ich, dass die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg mit Desinteresse reagierte, als ich sie über den Angriff informierte. Leichtsinnig war es, dass bei der Veranstaltung kein Sicherheitsdienst anwesend war, obwohl die möglichen Gefahren durch die angekündigte Demonstration bereits im Vorfeld bekannt waren. Ohnehin wirft es auf das politische Klima in Deutschland und speziell auf die Universitäten ein fatales Schlaglicht, wenn Veranstaltungen an Hochschulen aufgrund einer kleinen linksextremen Minderheit künftig nur noch unter Polizeischutz stattfinden können. Die Universität ist ein Ort der Bildung, keiner für Extremisten, die keine Meinung außer ihrer eigenen zulassen."

Der Fraktionsvorsitzende Andreas Kalbitz ergänzt:

„Es ist ein unerträglicher Zustand, wenn Angriffe linksradikaler Schlägertruppen auf demokratisch legitimierte Parteien sowie auf deren Vertreter und Mitarbeiter zum vermeintlichen Normalzustand in Potsdam und anderswo werden. Diese Angriffe können nur mit einer konsequenten Null-Toleranz-Strategie beantwortet werden. Das Desinteresse sowohl von Altparteienvertretern als auch von konkret für die Sicherheit politisch Verantwortlichen – wie in diesem Fall SPD-Innenminister Karl-Heinz Schröter – ist ein bezeichnendes Indiz für eine gefährliche Unterscheidung in „gute Gewalt“ und „schlechte Gewalt“, je nachdem, wen es trifft. Für die AfD-Fraktion ist klar: Politisch motivierte Gewalt, egal welcher Couleur, verdient nur eine Antwort: Null Toleranz und die Bekämpfung dieser Gewalt mit Hilfe aller rechtsstaatlichen Mittel.“

Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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