Pressemitteilung
22. Februar 2018

  

Polnisch-syrische Menschenschmuggler missbrauchen Brandenburg als Transitland

Menschenschmugggel: Ein für alle Mal abschieben und Grenzen kontrollieren!

Die Bundespolizei ist mit 14 Durchsuchungen gegen eine polnisch-syrische Großfamilie in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und im Saarland vorgegangen: Sie soll mindestens 48 Syrer gegen Zahlung von je 8000 Euro über Polen nach Deutschland eingeschleust haben.[1]

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Thomas Jung, erklärt:

„Es ist nicht auszuschließen, dass manche der Syrer wiederholt versuchten, ins Land zu kommen. Genauso wenig ist es auszuschließen, dass sie schon bald, nachdem sie nach Polen zurückgebracht worden sind, erneut ihr Glück versuchen werden. Diesen Asylmissbrauch in Verbindung mit organisierter Kriminalität verdanken wir den hilflosen Grenzkontrollmechanismen und den laschen Gesetzen. Und Brandenburg ist Durchgangsland für dieses Schauspiel. Dieser Menschenschmuggel muss sofort aufhören. Grenzen müssen wieder kontrolliert und einmal illegal Eingereiste ein für alle Mal abgeschoben werden.“

Zum Hintergrund:

[1] Zwei Verdächtige wurden verhaftet. 170 Beamte waren an den Razzien beteiligt. Auch in Polen wurden drei Personen festgenommen. Die Schleuser sollen unter falschen Angaben Touristenvisa besorgt haben, mit denen syrische Staatsangehörige per Flugzeug nach Polen einreisten. Dann sollen diese per Auto quer durch Brandenburg in die Bundesrepublik gereist sein. Hier haben sie dann Asylanträge gestellt. Für jede Schleusung sollen 8000 Euro gezahlt worden sein.


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 0171 - 5654618

Mail: presse@afd-fraktion-brandenburg.de

---