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Pressemitteilung

11. August 2015

 

Sven Schröder: «Der Verbraucher muss entscheiden können, ob er Fleisch aus Massentierhaltung kauft oder nicht. Dafür brauchen wir eine Kennzeichnungspflicht!»


In der vergangenen Woche hat Brandenburgs Agrarminister Vogelsänger (SPD) das Brandenburger Volksbegehren gegen die Massentierhaltung erneut deutlich abgelehnt. Nur kurz darauf hat sein Kabinettskollege, der Verbraucherschutzminister Markov („Die Linke“) seine Unterschrift unter das Volksbegehren gesetzt und es damit unterstützt.


«Trotz aller Planlosigkeit der rot-roten Landesregierung und der sommerlichen Temperaturen, gilt es jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren!» so Sven Schröder, agrarpolitischer Sprecher der AfD Fraktion im Brandenburgischen Landtag. «Der mächtigste in diesem Spiel ist weder die Politik noch der Handel oder der Landwirt, die Macht hat der Verbraucher, bzw. er könnte sie haben. Er nämlich entscheidet, ob er Fleisch aus Massentierhaltung will oder aus bäuerlicher Tierhaltung, wie beispielsweise Bio-Fleisch. Doch dafür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Erstens muss verbindlich geregelt werden, was genau Massentierhaltung ist und ab wie vielen Tieren bzw. welchen Haltungsbedingungen überhaupt von Massentierhaltung gesprochen werden kann. Und zweitens muss Fleisch aus Massentierhaltung für den Käufer deutlich erkennbar sein. Es braucht dazu eine verbindliche Kennzeichnung. Beides fordert die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag seit geraumer Zeit. Erst wenn diese Forderungen erfüllt sind, kann über ein Volksbegehren, wie das vorliegende, entschieden werden. Das was Markov, Vogelsänger und Woidke dieser Tage zum besten geben, ist höchstens ein Schaukampf für´s Sommerloch!»

 

Detlev Frye

Pressesprecher

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