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Pressemitteilung

13. August 2015

 

Unhaltbare Zustände bei der Brandenburger Polizei: Immer weniger Streifenwagen unterwegs - Behörde besetzt Wagen bereits mit Praktikanten, weil „echte“ Beamte fehlen.

AfD-Innenexperte Thomas Jung: «Wir halten an unserer Forderung fest. Brandenburg braucht mindestens 8500 ausgebildete Polizisten. Es ist nicht hinzunehmen, dass Innenminister Schröter (SPD) Praktikanten auf Verbrecherjagd schickt.»

Nur knapp 100 der von der rot-roten Landesregierung versprochenen 124 Streifenwagen sind täglich im Land unterwegs. Deshalb schlägt die Brandenburger Polizeigewerkschaft Alarm: GdP-Chef Andreas Schuster erklärte gegenüber der AfD-Fraktion: «Uns fehlt das Personal. Jetzt fahren schon Praktikanten von der Polizeischule Streife.»

Insgesamt ist jeder zweite Polizist, der auf einem Streifenwagen Dienst tut, noch in der Ausbildung.

Der stellv. Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thomas Jung weiter: «Das sind die Folgen der verfehlten Polizeireform. Jetzt bewahrheitet sich, wovor wir als AfD-Fraktion immer gewarnt haben.»

Bis 2018 soll nach Planung von Rot-Rot die Anzahl der Polizeibeamten im Land auf 7600 absinken. GdP-Chef Schuster: «Erst dann kommen die jetzt ausgebildeten Nachwuchskräfte in den regulären Dienst.»

Thomas Jung: «124 Streifen hat uns Innenminister Schröter versprochen. Wieder ein gebrochenes Versprechen der rot-roten Landesregierung, dass zu Lasten der Sicherheit der Bürger im Land geht.»  

 

Detlev Frye

Pressesprecher

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