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Pressemitteilung

13. August 2015

 

Rechtsextremismus in der Brandenburger Polizei. Gauland: «Strafversetzungen in die Uckermark können nicht die Lösung sein»

Zu den jetzt bekannt gewordenen Vorfällen in der Polizeiinspektion Uckermark erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Brandenburgischen Landtag, Dr. Alexander Gauland: «Was wir jetzt aus der Uckermark hören, irritiert mich sehr. Wenn ein Beamter des Landeskriminalamtes auf Nazi-Demonstrationen mitläuft, dann offenbart das eine unübersehbare extremistische Einstellung. Dieses Problem lässt sich doch nicht durch eine Versetzung nach Schwedt lösen. Und dann noch in ein Umfeld, in dem der Beamte mit seiner menschenverachtenden Gesinnung kaum auffällt, wo rechtsextreme Umtriebe vertuscht werden und der Ehemann einer leitenden Beamtin mit Hakenkreuz und Hitlergruß posiert. Die Polizei muss gegen Extremisten in den eigenen Reihen entschieden vorgehen. Ich fordere Polizeipräsident Mörke und Innenminister Schröter auf, beim nachweislichen Bekanntwerden solcher Tendenzen, die entsprechenden Beamten umgehend vom Dienst zu suspendieren und ein dienstrechtliches Verfahren einzuleiten. Wir dürfen keine Nazis in Brandenburger Polizeiuniformen dulden. Weder in der Uckermark, noch sonst wo im Land!“

 

Detlev Frye

Pressesprecher

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