Pressemitteilung
6. April 2018

 

Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg beklagen mäßige Entwicklung des Wirtschaftswachstums in der Mark

Brandenburg darf nicht dauerhaft der deutschen Wirtschaft hinterherhinken

Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg ist die brandenburgische Wirtschaft im vergangenen Jahr nur um 1,4 Prozent gewachsen und lag damit deutlich unter dem Durchschnitt der Bundesländer von 2,2 Prozent. Der Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), Alexander Schirp, erklärte dazu, Brandenburg dürfe sich nicht mit dieser „mäßigen Entwicklung“ zufrieden geben.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Christina Schade, teilt dazu mit:

„Dass Brandenburgs Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr unterhalb des Durchschnitts der Bundesländer lag, ist für sich genommen noch kein Grund zu großer Sorge – doch leider passiert dies nun bereits im dritten Jahr in Folge. In Bezug auf die Voraussetzungen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung sind weiterhin der schleppende Breitbandausbau und die unzureichenden Bildungsergebnisse als die größten Sorgenkinder zu nennen. Insofern hat Brandenburg derzeit keine guten Karten, um in naher Zukunft die Ausgaben des Landes mit den eigenen Einnahmen zu decken. Weiterhin muss die Landesregierung für eine bessere Auslastung der bestehenden Gewerbegebiete, der Technologie- und Gründerzentren sowie der Güterverkehrszentren als Wachstumsmotoren sorgen.

Darüber hinaus ist es höchste Zeit, endlich mit der Entbürokratisierung zu beginnen und den Unternehmen wieder mehr Luft zum Atmen zu verschaffen. Höchste Zeit ist es auch, endlich auf Bundesebene für eine gerechte Verteilung der Gebühren für die Netzeinspeisung zu kämpfen und damit die Klein- und Kleinstunternehmen von hohen Strompreisen zu entlasten. Und schließlich ist es an der Zeit, die Schul-, Aus- und Weiterbildung wieder auf feste Füße zu stellen. Unter diesen Voraussetzungen entstünde auch wieder mehr Spielraum, um in Zeiten der höchsten Steuereinnahmen der Geschichte endlich die Unternehmen und Bürger steuerlich zu entlasten.“



Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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