Pressemitteilung
12. April 2018

 

Messerangriffe und Gewalttaten von sog. „Flüchtlingen“ fanden in Cottbus vor allem seit Januar 2018 statt – 2017-Zahlen sind daher nicht aussagekräftig

In Cottbus ist überhaupt nichts „beruhigt“: CDU-OB Kelch missbraucht Kriminalstatistik ohne Aussagekraft

Nach der Veröffentlichung einer neuen Cottbuser Kriminalstatistik überschlagen sich der CDU-OB Kelch und manche Medien mit Jubel. Die Zahl der Straftaten ist demnach im Jahr 2017 gegenüber 2016 zurückgegangen. Laut Kelch stimme das „Sicherheitsgefühl“ der Cottbuser nicht „mit dem objektiven Lagebild der Stadt überein“, wie die aktuelle Kriminalstatistik zeige. Kelch und Konsorten lassen dabei völlig außer Acht, dass es erst ab dem Januar 2018 zu der massiven Eskalation der Lage und zu den aufsehenerregenden Messerangriffen kam. Der OB will nun das „Sicherheitsgefühl“ in Cottbus stärken, indem ein erneutes Alkoholverbot für die Innenstadt „geprüft“ werden soll.

Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Birgit Bessin, teilt dazu mit:

„Es ist hanebüchen, dass der Cottbuser CDU-OB und einige Medien wegen des Vergleichs der Straftaten in den Jahren 2016 und 2017 schon wieder eine beruhigte Lage erkennen wollen – schließlich wissen alle, dass sich die Messerangriffe und die Eskalation der Lage erst ab dem Januar 2018 abspielten. Wenn sich die Lage im Jahr 2018 angeblich ‚beruhigt‘ hat, dann stellt sich die Frage, wie viele Messerangriffe es dann vorher gegeben hat. Im Übrigen sollte das Wort ‚Sicherheitsgefühl‘ zum Unwort des Jahres in Cottbus gekürt werden, denn mit dieser Propaganda- und Beschwichtigungsvokabel versuchen die Altparteien seit Jahren, die Kriminalität zu verharmlosen und die Menschen einzulullen.

Nach Auffassung mancher Politiker haben vermutlich auch die Angehörigen der Opfer des Anschlags am Berliner Breitscheidplatz nur ein falsches ‚Sicherheitsgefühl‘, ähnlich wie in der DDR, als die Regierungskritiker nach Auffassung der SED ein falsches ‚Klassenbewusstsein‘ hatten. Nach dieser Logik müssten dann gar keine politischen Probleme mehr gelöst werden, sondern die Gefühle und das Bewusstsein der Bürger müssen nur an die wunderbare politische Realität angepasst werden. Bei dieser Beschönigung machen wir als AfD aber nicht mit: In erster Linie muss nicht das ‚Sicherheitsgefühl‘, sondern die Sicherheit erhöht werden – in Cottbus, in Brandenburg und in ganz Deutschland. Doch genau das ist weit und breit nicht in Sicht, wenn Kelch sich auf zahnlose Maßnahmen wie den Einsatz von Sozialarbeitern oder die ‚Prüfung‘ eines Alkoholverbots konzentriert. Der CDU-OB macht sich lächerlich.“



Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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