Pressemitteilung
18. Juli 2018

 

Innenministerium betreibt Zahlenkosmetik

Mit etwa 30 Millionen Euro beziffert der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin–Brandenburg (BBB), Robert Momberg, den Schaden von Baustellen-Diebstählen im vergangenen Jahr für die Unternehmen im Land Brandenburg.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, meint dazu:

„Auch hier betreibt das rote Innenministerium wieder Zahlenkosmetik. Die Schadenssumme aus Baustellendiebstählen wird in der Brandenburger Polizeistatistik mit lediglich 2,8 Millionen Euro angegeben. Das bedeutet einen bedauerlichen Zuwachs von acht Prozent. Doch der tatsächliche Schaden für die Bauunternehmen liegt in Wirklichkeit weitaus höher. Denn für die Polizeistatistik wird nur der Wert des Diebesguts geschätzt, nicht aber der Schaden durch Ausfall oder steigende Versicherungsprämien mit eingerechnet. Ein billiger, für die Unternehmen und die Wirtschaft teurer und sinnloser Trick, der wieder einmal ein gravierendes sicherheitspolitisches Problem vor der Öffentlichkeit und der Opposition verstecken soll.“

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