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Pressemitteilung

24. September 2015

 

AfD fordert mindestens 8500 Polizeibeamte für Brandenburg. Thomas Jung: «Schröters Reform ist gescheitert!»

Auf eine Zahl von lediglich 7800 Polizeibeamten hat sich die rot-rote Landesregierung in Potsdam im Koalitionsvertrag geeinigt. „Das ist viel zu wenig“ soll Brandenburgs Innenminister Schröter (SPD) jetzt hinter vorgehaltener Hand in seiner eigenen Behörde zugegeben haben. Aber schon jetzt ist die Zahl der Beamten auf unter 8000 abgesunken.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Thomas Jung: «Die Polizei ist so nicht mehr arbeitsfähig. Ständig kommen neue Aufgaben auf die Beamten zu, wie die Sicherung von Flüchtlingsunterkünften und verstärkte Streifenfahrten. Dazu braucht unsere Polizei mindestens 8.500 Beamte. Wenn Schröter nach außen vorgibt den Koalitionsvertrag einhalten zu wollen und nach innen zugibt, dass wir mehr Beamte brauchen, kann das nur eines bedeuten: Auch diese Polizeireform ist gescheitert.»

Michael Peckmann, Sekretär der Gewerkschaft der Polizei in Brandenburg, unterstützt die Forderung der AfD. Auch er glaubt, dass mit weniger als 8000 Beamten die anstehenden Aufgaben nicht zu bewältigen sind. Schon deshalb nicht, weil die Beamten an durchschnittlich 37 Tagen im Jahr krank sind. Zahlen, die Schröter in seiner „Reform“ überhaupt nicht bedacht hatte.

Thomas Jung ergänzt: «Immer neue Aufgaben erfordern nun einmal mehr, statt weniger Polizeibeamte. Stoppen Sie ihre Reform, Herr Innenminister.»


Detlev Frye

Pressesprecher

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