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Pressemitteilung

29. September 2015

 

«Intoleranz genießt kein Asylrecht»

Bei einer Massenschlägerei in der Flüchtlingsunterkunft Calden im Landkreis Kassel sind 14 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder und drei Polizisten. Ähnliches passierte auch in Suhl, Bonn, Dresden und Trier. Anlässe waren oft rituelle oder glaubensbedingte Streitigkeiten.

Die bundesweite Debatte um eine Trennung von Christen und Muslimen in Asylbewerberheimen hat nun auch Brandenburg erreicht. Eine solche Aufteilung würde Bund und Kommunen weitere Anstrengungen in Millionenhöhe abverlangen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Thomas Jung, meint:

«Würde man jetzt noch nach Christen, Schiiten, Suniten und den verschiedenen muslimischen Glaubensausrichtungen trennen, würde das unser Land restlos überfordern. Wer unsere Hilfe und Unterstützung in Anspruch nimmt, von dem erwarten wir auch Toleranz gegenüber Flüchtlingen anderen Glaubens. Intoleranz genießt in Deutschland kein Asylrecht.»

 


Detlev Frye

Pressesprecher

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