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Pressemitteilung

02. Oktober 2015

 

Keine Krise, sondern Chaos!

Sollte der Zustrom unvermindert anhalten, kommen dieses Jahr weit mehr als 30.000 Flüchtlinge nach Brandenburg. Kommunen und Städte sind damit überfordert. Bürgermeister schlagen Alarm: „Das Land steht mit dem Rücken zur Wand“, sagt der Oberbürgermeister von Cottbus, Kelch (CDU).

In Cottbus sollen bis zu 1000 Flüchtlinge untergebracht werden. Zunächst würden zwei Turnhallen als Notunterkünfte dienen.

Auch die Oberbürgermeisterin von Brandenburg/Havel, Tiemann (CDU), hatte die Informationspolitik des Ministeriums kritisiert. Ihre Stadt soll kurzfristig eine Erstaufnahme für 500 Menschen einrichten.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung: «Das ist keine Krise mehr. Die Flüchtlingsunterbringung ist von konzeptionslosem Chaos gezeichnet, und zwar auf jeder Ebene, auch beim Bund. Das Land braucht 375 Millionen zur Versorgung von Flüchtlingen und erhält vom Bund 60 Millionen. Wissen die eigentlich noch, was sie machen?»

Hintergrund: Im September sind mehr Flüchtlinge nach Brandenburg gekommen als im gesamten Vorjahr. Insgesamt seien 7037 Menschen aufgenommen worden. Im ganzen letzten Jahr waren es 6300.

 


Detlev Frye

Pressesprecher

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