Pressemitteilung 05.03.2015

AfD-Fraktion gegen Früheinschulung. Birgit Bessin, bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion: „Stichtag für die Einschulung muss der 30. Juni sein. Nur so können wir sicherstellen, dass die Kinder die nötige Reife mitbringen, um dem Schulalltag gewachsen zu sein.“

Unterschiedlichste Studien haben über die Jahre eindrucksvoll bewiesen, dass wir unseren Kindern keinen Gefallen tun, wenn wir sie bereits mit fünf Jahren in die Schule schicken. Oft bleiben sie hängen, müssen eine Klasse wiederholen. Eine Studie geht sogar davon aus, dass gerade für früheingeschulte Kinder sogar das Risiko besteht, zwei Klassenstufen wiederholen zu müssen. Auch ist die Chance für früheingeschulte Kinder geringer, ihren Weg aufs Gymnasium zu finden. Erhebungen in Westdeutschland weisen nach, dass von den Schülern, die bereits mit fünf Jahren eingeschult wurden, bis zu 13 % weniger über das Gymnasium die Chance auf das Abitur und ein anschließendes Studium haben.

Die AfD-Abgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Birgit Bessin bemerkt dazu: „Uns ist der Stichtag 30. Juni sehr wichtig. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass auf keinen Fall früher eingeschult wird. Das hat die Brandenburger AfD schon immer gefordert. Bereits in unserem Landtagswahlprogramm haben wir uns dafür ausgesprochen, dass die Einschulung erst mit vollendetem sechsten Lebensjahr erfolgen kann. An dieser Forderung halten wir natürlich unverändert fest. Ich wehre mich dagegen, dass durch die Stichtagsdebatte Schülern in unserem Land schon vor der Einschulung der Weg zur bestmöglichen Bildung verbaut wird. Dem müssen und werden wir als AfD-Fraktion entgegenwirken!“

 

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