Pressemitteilung

6. November 2015

 

Flüchtlingskrise lässt Armutsrisiko für Deutsche ansteigen. Gauland: «Wenn das Land nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Bürger angemessen zu versorgen, dann können wir nicht auch noch Hunderttausende von Flüchtlingen aufnehmen!»

Das Statistische Bundesamt hat gerade alarmierende Zahlen vorgelegt. Demnach ist in Deutschland jeder Fünfte von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das sind fast 18 Millionen Mitmenschen.  Besonders betroffen sind Kinder und ältere Leute. Die Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Ein Grund ist die täglich größer werdende Zahl von Asylbewerbern, die in unser Land strömt.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Brandenburgischen Landtag, Alexander Gauland:

«Die Armut rückt immer näher an die ehemalige Mittelschicht heran. Wenn jeder Fünfte von Armut bedroht ist, und in Brandenburg ist das Risiko sogar noch höher, dann ist das Ausdruck des kompletten Versagens der Politik der Altparteien. Und wenn, wie jetzt, gerade noch Zeit wäre, um etwas für die eigene Bevölkerung zu tun, öffnet Deutschland alle Schleusen und lässt unkontrolliert Hunderttausende, ja Millionen Flüchtlinge ins Land. Die Kosten für deren Unterbringung und Versorgung fressen ganze Länderhaushalte auf. Ich frage die Regierenden in Potsdam und Berlin: Wo, was glauben Sie, finden wir in ein paar Jahren die Menschen, die Sie jetzt nach Deutschland einladen, wieder? Auf der Seite der Armen oder der Reichen? Wenn, wie Arbeitsministerin Nahles sagt, gerade einmal 3% überhaupt qualifizierbar sind, ist die Antwort klar. Der Flüchtlingsstrom beschert Deutschland keine Fachkräfte, sondern Arme. Menschen, die mit wenig bis gar keiner Ausbildung und mangelhaften Sprachkenntnissen die letzten Deutschen aus dem Niedriglohnsektor verdrängen. Und nächstes Jahr? Ist dann jeder Vierte, vielleicht sogar jeder Dritte von Armut bedroht? Wir müssen das verhindern. Nur die AfD ist dazu bereit: Grenzen schließen, Asylstrom kontrollieren, konsequent abschieben und Asyl auf Zeit für die, die tatsächlich verfolgt sind. Und dann wenden wir den Blick unseren eigenen Landleuten zu und arbeiten daran, deren Situation im eigenen Land zu verbessern. Wie sich das für einen deutschen Politiker gehören sollte!»

 

Detlev Frye

Pressesprecher

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