Pressemitteilung

17. Dezember 2015

 

Der Emissionshandel und das EEG gefährden die Brandenburger Stahlindustrie

Die neuen EU-Regelungen zum Emissionshandel mit Treibhausgasen schlagen sich nun auch in der Kostenstruktur der Stahlwerke nieder. Zusätzlich erhöht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) das die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz regelt, die Energiekosten für Brandenburger Stahlwerke. Denn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist teurer, als Strom aus konventioneller Erzeugung.

Dazu erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade:


„Die EU strebt eine Senkung der Treibhausgase auf Kosten der Brandenburger Stahlindustrie an! Rohstoffe und Energiepreise machen rund 80 Prozent der Kosten aus. Schon heute muss z.B. das Stahlwerk Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf auf Schichtbetrieb setzen, um die hohen Energiekosten auszugleichen. Wir gefährden Brandenburg als Standort, zahlreiche Arbeitsplätze für Brandenburger und verursachen eine Abwanderung der Stahlwerke mit den Arbeitsplätzen ins Ausland. Die Konkurrenten auf globaler Ebene werden nicht durch das EEG oder den Emissionshandel belastet. Damit haben sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Werken in Deutschland.“

Mittlerweile haben neun der zehn größten Stahlkonzerne ihren Sitz in Asien. Dies führt dazu, dass die Qualität der asiatischen Werke enorm gestiegen ist und das erhöht ihren Wettbewerbsvorteil.

 

Detlev Frye

Pressesprecher

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