Pressemitteilung

6. Januar 2016

 

Sexuelle Übergriffe: Politik trägt vollumfänglich die Verantwortung!
 
In der Silvesternacht haben Schätzungen zufolge mehr als 1.000 Männer arabischer oder nordafrikanischer Herkunft zahlreiche Frauen genötigt, ausgeraubt und sexuell belästigt. Die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, gab den Frauen den Hinweis, doch zukünftig mindestens eine Armlänge Abstand zu Fremden zu halten. Außerdem schlug sie „Verhaltensregeln" für Frauen vor – insbesondere für die Karnevalszeit.
 
Dazu erklärt der frauenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Steffen Königer:
„Das ist eine Bankrotterklärung und blanker Zynismus der Politik angesichts der selbst herbeigeführten Zustände! Anstatt die Täter beim Namen zu nennen, wird das Ursache-Wirkungs-Prinzip erneut auf den Kopf gestellt. Es ist zu bezweifeln, dass die Landesregierung Brandenburg auf solche Ereignisse wie in Köln, Hamburg, München und Stuttgart in irgendeiner Weise vorbereitet ist. Insbesondere bei Volksfesten wie beispielsweise der Baumblüte haben Frauen jedes Recht, sich ungezwungen in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Wer das ausnutzt und zum Täter wird, gehört bestraft oder – wenn es sich um Flüchtlinge handeln sollte – sofort zurückgeschickt! Die Konsensparteien tragen für die Vorfälle in Köln vollumfänglich die Verantwortung! Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, was mit einem Politiker geschehen wäre, der Frau Reker nach der Messerattacke geraten hätte, doch besser zukünftig eine Armlänge Abstand zu Wählern zu halten, um anschließend einen Verhaltenskodex für Politiker zu fordern.“



Lion Edler

Pressestelle

 

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