Pressemitteilung

3. Februar 2016

 

Wälder nicht der Windkraftindustrie opfern
 

In einem Interview des Rundfunks Berlin-Brandenburg hat Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) jüngst seine Absicht verkündet, die Windkraft in bewaldeten Gebieten weiter auszubauen. Zu den 21 derzeit in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen sollen nach Aussage des Umweltministeriums noch 420 weitere kommen, von denen 60 bereits genehmigt sind.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Sven Schröder (AfD), kritisiert den Vorstoß Vogelsängers scharf. „Der Bau zusätzlicher Windkraftanlagen ohne die ausreichende Miteinbeziehung der bürgerlichen Interessensverbände vor Ort ist ein klares Zeugnis der einseitigen Klientelpolitik des Umweltministers, der dem Druck der Investoren mehr und mehr nachgibt.“

Rückenwind erhält der Landtagsabgeordnete von der Bürgerinitiative Natürlich Zauche e.V., welches die geplanten Bauvorhaben als Maßnahme deutet, „die Brandenburger Wälder im Interesse der Windindustrie zu vernichten.“ Die Bürgerbewegung sieht neben den ökologischen Gefahrenquellen auch den Schutz der Gesundheit durch die Windkraftanlagen gefährdet.

 

Artur Fuchs

Pressestelle

 

---