Pressemitteilung

12.Februar 2016

 

Der Traum vom Fachkräftewunder ist geplatzt!

 

Landesregierung versagt bei der Integration von Asylbewerbern


Die AfD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, endlich tragfähige Konzepte für die Integration von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt zu entwickeln.
Hintergrund sind aktuelle Äußerungen aus den Reihen der Industrie- und Handelskammer (IHK). Der Hauptgeschäftsführer der Cottbuser IHK hat es nach einem Zeitungsbericht als „absolute Illusion“ bezeichnet, dass mit der Aufnahme von Flüchtlingen dem Fachkräftemangel begegnet werden könne. Auch der Berliner IHK-Hauptgeschäftsführer räumt ein, man habe sich „grob verschätzt“. Die Ignoranz der Landesregierung wird damit einmal mehr von der Realität eingeholt. Erst kürzlich kanzelte die Landesregierung die AfD-Fraktion ab, als sie im Wirtschaftsausschuss des Landtags nachfragte, wie lange die Integration von Asylbewerbern in den deutschen Arbeitsmarkt dauern wird.

Dazu erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade:
„Bei der Integration von Asylbewerbern agiert die Landesregierung wie die berühmten drei Affen: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen! Wir fragten im Wirtschaftsausschuss konkret nach, wie lange es dauern wird, bis Asylbewerber dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Außerdem fragten wir, welche Konzepte es seitens der Landesregierung zu dieser Thematik gibt. Die Reaktion bestand nur im üblichen arroganten Abbügeln. Nun wird seitens der IHK eingeräumt, was wir seit Langem sagen: Es ist absurd und illusionär, wenn man wegen des Asylzustroms ein Fachkräftewunder erwartet. Die bittere Realität ist, dass die IHK von rund 20 Prozent Analphabeten bei den Zuwanderern ausgeht.“


Kritisch sieht Schade auch die ministerielle Organisation dieser Thematik durch die Landesregierung: „Rot-Rot stellt sich taub und schiebt das Problem von einem Ministerium ins andere. Gleichzeitig propagiert man in der Plenarsitzung des Landtags eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschafts- und Sozialministerium. Lassen Sie Ihren Worten nun auch Taten folgen!“



Lion Edler

Pressestelle

 

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