Pressemitteilung

26. Februar 2016

 

AfD fordert Erhalt der Förderschulen in Brandenburg!

 

Die Alternative für Deutschland (AfD) fordert den Erhalt und Ausbau der Förderschulen in Brandenburg. „Die Erfahrungen der Eltern und Lehrer und die jetzt vorgelegte Studie zeigen, dass die Inklusion den Schulbetrieb und die Belange der nicht behinderten Schüler zu beeinträchtigen droht“, sagt die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Birgit Bessin. „Das gemeinsame Unterrichten von Schülern mit und ohne sozialpädagogischem Förderbedarf führt zu Defiziten bei dem zu vermittelnden Wissen. Die Schüler mit Lernschwierigkeiten fühlten sich teilweise ausgegrenzt.“ Eine Studie der Universität Potsdam, die jetzt im Bildungsausschuss des Landtages vorgestellt wurde, hat der Inklusion in Brandenburg schlechte Noten ausgestellt.

„Statt weiter auf das Sozialexperiment der Landesregierung zu setzen, fordern wir den Erhalt der Förderschulen“, so die Bildungssprecherin und Mutter einer Tochter im Grundschulalter. „Ob ein gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern praktiziert werden kann, ist maßgeblich auch davon abhängig, wie viele Lehrer zur Verfügung stehen. Allerdings zeigen die Erfahrungen der letzten Zeit, dass Lehrerkräfte rar sind – gerade außerhalb des Speckgürtels“ so Bessin weiter.

Die gemeinsame Unterrichtung von behinderten und nicht behinderten Schülern wird an den Schulen in Brandenburg vielfach schon lange und in unterschiedlichem Umfang praktiziert. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen der Unterricht in eigens dafür eingerichteten Förderschulen die bessere Form der Beschulung darstellt. Daher dürfen Förderschulen auf keine Fall reduziert werden.

 

Thomas Steimer

Pressesprecher

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