Pressemitteilung

18. März 2016

 

 

Blamage für Bürgermeister Karsten Knobbe (Linke) –

„Zuschauerandrang“ in Hoppegarten erweist sich als Luftnummer

 

AfD ausgeladen, um vor leeren Stühlen tagen zu können. So lautet die Bilanz einer Affäre in der brandenburgischen Gemeinde Hoppegarten. Der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag war Ende Februar die bereits fünf Wochen vorher zugesagte Nutzung des Gemeindesaals gekündigt worden. Man brauche den Raum für eine Sitzung des Ortsbeirats Dahlwitz-Hoppegarten und erwarte großen Zuschauerandrang, so die Begründung. Die AfD-Fraktion musste daraufhin den für den 17.03. geplanten Bürgerdialog mit Fraktionschef Alexander Gauland und der Abgeordneten Christina Schade absagen. Gestern tagten nun die wenigen Mitglieder des Ortsbeirats in einem geräumigen und ansonsten leeren Saal.


Christina Schade MdL kommentiert: „Bürgermeister Knobbe hat sich blamiert: Der sogenannte ‚Zuschauerandrang‘, den uns das Bürgermeisteramt Hoppegarten als Grund für die Kündigung nannte, bestand aus leeren Stühlen. Da drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Grund nur vorgeschoben wurde, um eine Veranstaltung der politischen Konkurrenz zu verhindern.


Ich bin zutiefst enttäuscht über das Verhalten des Bürgermeisters, der nach eigenen Angaben ein Bürgermeister aller Hoppegartener sein will. Der AfD gelingt es, Menschen wieder für die Demokratie zu begeistern und an die Wahlurnen zurückzubringen. Mit unseren Bürgerdialogen erreichen wir jedes Mal viele interessierte Bürger. Das peinliche Verhalten des Bürgermeisters stärkt dagegen die Politik-Verdrossenheit gegenüber den Altparteien und fällt letztlich auf ihn selbst zurück.“



Thomas Steimer

Pressesprecher

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