Pressemitteilung

1. Juni 2016

 

 

AfD-Fraktion: Brandenburg muss mehr gegen Kinderarmut tun!

 

Anlässlich des internationalen Kindertages macht die brandenburgische AfD-Fraktion auf das Problem der Kinderarmut aufmerksam. „Gerade in Brandenburg gibt es am heutigen Kindertag nur bedingt etwas zu feiern“, sagt die parlamentarische Geschäftsführerin der AfD-Fraktion, Birgit Bessin. In Brandenburg sind rund 16,2 Prozent der unter 15-Jährigen auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Damit liegt Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt (14,4 Prozent). Birgit Bessin: „Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles stellt zu Recht fest, dass Kinderarmut vor allem Familienarmut ist. Allerdings zieht sie aus dieser Erkenntnis keine Konsequenzen. Landes- und Bundesregierung müssen Familien endlich nachhaltiger unterstützen, um Kinderarmut effektiv bekämpfen zu können. Unser Vorschlag, bei Kindertagesstätten eine Beitragsbefreiung für Kinder von ein bis sechs Jahren einzuführen, wäre hierzu ein erster Schritt.“

Der sozialpolitische Sprecher Steffen Königer ergänzt:
„Hinter den beunruhigenden Zahlen verbergen sich Schicksale, die uns nicht kalt lassen dürfen. Das immer noch ungelöste Problem der Kinderarmut kann jedoch nicht allein mit staatlichen Geldleistungen aus der Welt geschafft werden. Wir müssen verstärkt Freizeit- und vor allem Bildungsangebote bereitstellen. Bildung ist der wichtigste Schlüssel für die Überwindung der Kinderarmut.“

Lion Edler

Pressestelle

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