Pressemitteilung

8. Juni 2016

 

 

AfD-Fraktion fordert: Endlich Gerechtigkeit für Opfer kommunistischer Bodenreform

 

Die AfD-Fraktion im Landtag von Brandenburg unterstützt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen zur Bereinigung der Folgen der sogenannten Bodenreform in Brandenburg.

„Das Gesetz ist ein erster Schritt, um das Unrecht der kommunistischen Diktatur in Brandenburg, das wie eine rote Linie bis in die Gegenwart reicht, endlich zu beseitigen", sagt der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Andreas Kalbitz.

„Bei Bodenreform und Zwangskollektivierung ging es nicht um Gerechtigkeit, sondern sie waren Mittel im sogenannten Klassenkampf zur Realisierung sozialistischer Gewaltfantasien“, erinnert er am heutigen Mittwoch in seiner Rede im Plenum.  

„Eigentlich hätte dieses Unrecht schon vor 25 Jahren im Zuge der Wiedervereinigung beseitigt werden müssen. Doch dies wurde von den Linken sabotiert“, kritisiert Kalbitz.

„Mit  diesem Gesetz kann vielleicht für einen Teil der von sogenannter Bodenreform und Zwangskollektivierung Betroffenen Gerechtigkeit hergestellt werden.“

Das von Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte „Bodenreformwiedergutmachungsgesetz“ sieht die Rückführung von Bodenreformgrundstücken an die Neusiedlererben vor, wenn diese vom Land Brandenburg in Besitz genommen wurden.

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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