Pressemitteilung

24. Juni 2016

 

AfD-Fraktion: Landesregierung ignoriert Gesundheitsgefahr durch Windräder 

 

Die Erkenntnis, dass Windenergieanlagen der Gesundheit schaden, setzt sich immer mehr durch. Vor Jahren noch als Spinnerei abgetan, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun nach Angaben von Dr. Regine Pankrath, Expertin für durch Windräder verursachte Erkrankungen, Schwindel durch Infraschall als Krankheit anerkannt.

Bereits mehrmals hat die AfD-Fraktion des Brandenburgischen Landtags auf dieses Problem aufmerksam gemacht und entsprechende Untersuchungen gefordert.

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, kritisiert die langjährige Ignoranz der Landesregierung. „Die Landesregierung setzt die Gesundheit der Bürger aus ideologischen Gründen fahrlässig aufs Spiel, um den Windkraftausbau weiter voranzutreiben. Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung die Interessen der Windkraftlobby über das berechtigte Gesundheitsbedürfnis der Brandenburger stellt. Wir fordern weiterhin die konsequente Umsetzung des 2000-Meter-Abstandes von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung“, sagt Sven Schröder.

In der Nähe von Windkraftanlagen seien bei etwa 10 bis 30 Prozent der Anwohner negative gesundheitliche Auswirkungen feststellbar. Schwindel, Stress und Übelkeit seien dabei die häufigsten Nebenerscheinungen, aber auch Depressionen, Angstzustände und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehörten zum Krankheitsbild. Die AfD stellt die Gesundheit der Bürger an die erste Stelle und hatte bereits einen Gesetzentwurf zu einer Abstandsregelung vorgelegt, der jedoch mehrheitlich durch alle anderen Fraktionen abgelehnt worden war.



Marcus Schmidt

Pressesprecher

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