Pressemitteilung

8. September 2016

 

AfD-Fraktion fordert mehr Schutz gegen Hackerangriffe

 

Der deutschen Wirtschaft entsteht laut der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) durch Angriffe aus dem Internet jährlich ein Schaden von 46 Milliarden Euro. Betroffen sind auch Unternehmen in Brandenburg: So zählte der Brandenburger Verfassungsschutz in diesem Jahr bereits 14 entsprechende Verdachtsfälle.

Dazu teilt die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade, mit:

„Der von der Landesregierung angepriesene zweistufige Schutz gegen Hackerangriffe ist offenbar immer noch unzureichend. Die Behörden sind daher zum Wohle unserer heimischen Wirtschaft dringend aufgefordert, ihre Anstrengungen auf diesem Gebiet zu verstärken. Dazu gehört, dass sich die Landesregierung  auch auf Bundesebene dafür einsetzt, den Kampf gegen Cyberkriminalität auszuweiten.“

„Gerade mittelständischen Unternehmen sind bei Hackerangriffen gegenüber Großunternehmen im Nachteil. Sie haben nicht immer die Ressourcen, um sich angesichts der fortschreitenden Digitalisierung ausreichend zu schützen“, verdeutlichte Schade.

„Die hohen Abgaben und Steuern und die Bürokratiekosten bieten kaum Spielraum für einen umfangreichen Schutz. Ein längst überfälliger Bürokratieabbau auf allen Ebenen würde die Unternehmen entlasten und Kapazitäten freisetzen. Das wäre ein wirksamer Ansatz, der den kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft, Zeit, Personal und finanzielle Freiräume für den Schutz ihrer Daten zu schaffen“, sagte Schade.

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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