Pressemitteilung

8. September 2016

 

AfD-Fraktion: Mehr Polizisten statt Fragebögen

 

Nach dem Willen von Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke sollen Brandenburgs Polizisten künftig ihre Vorgesetzten mit Hilfe von standardisierten Fragebögen anonym bewerten. Sowohl bei vielen Beamten als auch bei der Gewerkschaft der Polizei stößt dieses neue Bewertungssystem auf Kritik, berichtet der RBB.

Dazu teilt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, mit:

„Das ist alles nur Kosmetik, mit der von wichtigeren Problemen abgelenkt werden soll. Der Nutzen der Fragebögen ist zudem zweifelhaft: Es wird viel Papier gewälzt und am Ende steht eine anonyme Bewertung eines ungeliebten Vorgesetzten, der dann doch bleibt. Bewerten alleine reicht nicht.“

Die Polizei in Brandenburg habe derzeit ganz andere Sorgen: „Die Polizei hat ein Personalproblem. Das liegt nicht nur an zu wenigen tauglichen Bewerbern, sondern auch an den eingesparten Stellen. Statt fragwürdiger Fragebögen sind eine bessere Bezahlung, bessere Aufstiegsmöglichkeiten und mehr Personal für die Polizei notwendig“, bekräftigte Jung.

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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