Pressemitteilung

9. September 2016

 

AfD-Fraktion warnt vor den Folgen eines schleppenden Breitbandausbaus

 

Beim Breitbandausbau hinkt Brandenburg noch weit hinterher. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade, befürchtet dadurch weitreichende ökonomische Schäden:

„Bisher hat Brandenburg nur ein bewilligtes Projekt vorzuweisen, während Mecklenburg-Vorpommern bereits mit 40 Projekten vorangeht. Für die Unternehmen wird Datenverkehr immer wichtiger und diese sind auf ein zuverlässiges Breitbandnetz angewiesen. Vor allem für die Ansiedlung von Unternehmen ist der Breitbandausbau mittlerweile eine Grundvoraussetzung. In ländlichen und berlinfernen Regionen ist das fast die einzige Option, dass sich Unternehmen dort überhaupt noch ansiedeln.“

„Wenn uns sogar schon Mecklenburg-Vorpommern beim Breitbandausbau abhängt, sollten bei den Verantwortlichen in Brandenburg alle Alarmglocken läuten. In dieser wichtigen Zukunftsfrage muss endlich gegengesteuert werden, sonst wird Brandenburg, das im Vergleich mit den anderen neuen Bundesländern derzeit wirtschaftlich noch relativ gut dasteht, ganz schnell abgehängt“, warnte Schade.

Ein gut ausgebautes Breitbandnetz erhöhe aber auch die Lebensqualität und könne die Wahl des Wohnorts positiv beeinflussen. „Das schnelle Internet kommt daher nicht nur der Wirtschaft sondern allen Bürgern in Brandenburg zugute“, sagte Schade.

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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