Pressemitteilung

21. September 2016

 

AfD-Fraktion: Einbruchskriminalität ist Standortnachteil für Brandenburg

 

Die brandenburgische AfD-Fraktion warnt davor, dass die massive Einbruchskriminalität in Brandenburg zu einem ökonomischen Standortnachteil für die Mark werden könnte.

Immer mehr brandenburgische Unternehmen klagen über Einbrüche - ob in Frankfurt/Oder, Neuenhagen, in der Uckermark oder in Eisemhüttenstadt. Häufig werden Einbrüche gar nicht mehr an die Versicherungen gemeldet, weil die Betroffenen befürchten, dass die Versicherungsprämien weiter steigen.

Dazu erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade: „Wenn es sich erst herum gesprochen hat, dass Unternehmen in Brandenburg mit steigender Einbruchkriminalität zu kämpfen haben, dann brauchen wir ein Standortmarketing mit mehr als sehr guten Argumenten. Die Argumente reichen aber derzeit noch nicht einmal aus, um die teilweise nur zu 20 Prozent ausgelasteten Gewerbegebiete in dem laut Hochglanzbroschüren so hervorragend erschlossenen Brandenburg zu besiedeln. Wenn wir Unternehmen in Brandenburg halten wollen, müssen wir die Einbruchskriminalität wirksam bekämpfen. Gleichzeitig müssen wir sie von der Bürokratie entlasten und damit Ressourcen für wichtige unternehmerische Aktivitäten wie Unternehmenssicherung und Digitalisierung freisetzen.“

Christina Schade: „Wir brauchen die Steuereinnahmen aus unseren Klein- und Kleinstunternehmen sowie den mittelständigen Betrieben, um den Landeshaushalt des Landes Brandenburg zukunftsfest zu machen. Fast 80 Prozent der Unternehmen im Land gehören zu den sogenannten Klein- und Kleinstunternehmen (KKU). Diese Unternehmen klagen nicht nur über Fachkräftemangel, ausufernde Bürokratie und hohe Energiepreise, sondern zunehmend müssen sich diese für Brandenburg so wichtigen Unternehmen auch noch gegen schwere Einbrüche zur Wehr setzen.“

 

Lion Edler

Pressestellle

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