Pressemitteilung

11. Oktober 2016

 

Nach Festnahme in Leipzig: AfD-Fraktion fordet Videoüberwachung an Brandenburger Bahnhöfen

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen IS-Terroristen in Leipzig hat sich die AfD-Fraktion für flächendeckende Videoüberwachung in Brandenburg ausgesprochen. Die Polizei nahm in der Nacht zum Montag den wegen Terrorverdachts gesuchten Syrer Jaber al-Bakr fest. Polizei und Verfassungsschutz gehen aufgrund ihrer Kenntnisse davon aus, dass al-Bakr im Auftrag der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) einen Anschlag auf einen Flughafen geplant habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Chemnitz fanden die Beamten rund 1,5 Kilogramm Sprengstoff.


Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, erklärt dazu: „Ich bin erleichtert, dass der als Flüchtling eingereiste, mutmaßliche IS-Terrorist festgenommen wurde. Allerdings ist es gleichzeitig beunruhigend, dass es Terroristen immer noch möglich ist, an Bahnhöfen unerkannt herumzulaufen. Wir brauchen nachtsichtfähige 360-Grad-Videoüberwachung an den großen Brandenburger Bahnhöfen und am Flughafen Berlin-Schönefeld. Was wäre denn passiert, wenn nicht ein beherzter syrischer Landsmann die Polizei gerufen hätte?“

 

Lion Edler

Pressestelle

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