Pressemitteilung

12. Oktober 2016

 

AfD-Fraktion: Energiewende vergrößert die soziale Schieflage

Die Energiewende vergrößert zunehmend die soziale Schieflage. Die Stromkunden, auch die Niedrigverdiener, werden die unsoziale Energiewende bis 2025 mit rund 520 Milliarden Euro bezahlt haben. Nach einer Studie des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik hat ein vierköpfiger Haushalt somit Kosten in Höhe von mehr als 25.000 Euro für den Ausbau regenerativer Energien zu tragen.

Der energiepolitische Sprecher der brandenburgischen AfD-Fraktion, Sven Schröder, sieht sich deshalb in seiner Mahnung bestätigt: „Die AfD hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass der Ausbau regenerativer Energien hohe Folgekosten mit sich bringt, die letztlich der Verbraucher zu bezahlen hat. Vor allem Haushalte mit niedrigen Einkommen werden dadurch überproportional belastet. Das ist unsozial, wie selbst der Ministerpräsident mehr als einmal öffentlich erklärt hatte.“

Auch die Landesregierung hat eingeräumt, dass derzeit keine verlässliche und wettbewerbsfähige Stromversorgung aus regenerativen Energien gewährleistet werden kann. Dazu Sven Schröder: „Mitverantwortlich hierfür sind in hohem Maße der nur schleppend vorankommende Netzausbau sowie das Fehlen wirtschaftlich sinnvoller Speichertechnologien. Anstatt sozialverträglich an der Technologie für Wind- und Solarenergie zu forschen, werden jedoch weiter voreilig unausgereifte Energieprojekte befördert. Die AfD fordert daher den Stopp der Energiewende, bis die wissenschaftlich-technischen Grundlagen entsprechend entwickelt sind.“


Lion Edler

Pressestelle

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