Pressemitteilung

9. November 2016

 

Moschee im Supermarkt: AfD-Fraktion fordert Beteiligung der Bürger 

 

In der Diskussion um eine Nutzung eines früheren Potsdamer Supermarktes als Moschee fordert die AfD-Fraktion die Beteiligung der Anwohner. Die islamische Al-Farouk-Gemeinde will einen leerstehenden Supermarkt im Potsdamer Stadtteil Schlaatz als Gebetsstätte nutzen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit:

„Wir leben in einem Land der freien Religionsausübung - und zwar nicht nur der islamischen Religionsausübung. Daher sollte die Stadt Potsdam zunächst die Anwohner fragen, ob sie mit diesem Vorhaben einverstanden sind. Außerdem sollte sich die Stadt aus Kauf- oder Vermittlergesprächen für die Immobilie heraushalten, denn die Halle gehört nicht der Stadt. Ich fände es besser, wenn dort ein Supermarkt oder ein Freizeitzentrum für alle Potsdamer Bürger entstünde, anstatt für eine deutlich kleinere Gruppe eine Moschee zu errichten.“

 

Lion Edler

Pressestelle

---