Pressemitteilung

22. November 2016

 

Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber spielt mit dem Feuer der
Deindustrialisierung

 

Der Direktor des Instituts für Klimaforschung, Hans Joachim Schellnhuber, will den Braunkohleausstieg bis 2030. Die Braunkohle hat einen Anteil an der Brandenburger Stromerzeugung von mehr als 60 Prozent. Die Kosten liegen zwischen vier und fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) im Gegensatz zu erneuerbaren Stromerzeugung, deren Vergütung erheblich darüber liegt.

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, korrigiert die wirtschaftsfeindlichen Äußerungen des Klimaforschers:
„Deutschland hat einen Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß von zwei bis drei Prozent. Eine CO2-Reduzierung, geschweige denn eine signifikante Beeinflussung der Temperatur, die nur von Deutschland ausgeht, ist unrealistisch. Die Ausstiegsbestrebungen aus einer zweiten Energietechnologie innerhalb weniger Jahre verteuert den Energiestandort sosehr, dass schon jetzt die ersten Industrien abwandern. Darüber hinaus zeugt es von fehlendem Sachverstand, vollständig auf erneuerbare Stromerzeugung zu setzen, wenn die Speicherkapazität und der Netzausbau nicht in Sicht sind. Deshalb sind Schellnhubers Aussagen unverantwortlich. Die AfD setzt auf Vernunft und Augenmaß. Ein Braunkohleausstieg ist erst dann möglich, wenn die erneuerbare Stromerzeugung zu international wettbewerbsfähigen Preisen möglich ist.“

 

 

Artur Fuchs

Pressereferent

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