Pressemitteilung

9. Dezember 2016

 

Massive Kürzung des Busverkehrs in der Uckermark: Landesregierung vernachlässigt ländlichen Raum

 

Die brandenburgische AfD-Fraktion bewertet die massive Kürzung des Busverkehrs im Landkreis Uckermark als weiteren Beleg für die gescheiterte Verkehrspolitik der Landesregierung. Ab dem kommenden Sonntag werden in der Uckermark rund 340.000 Netzkilometer entfallen und 44 von 74 Buslinien teilweise deutlich längere Taktzeiten erhalten. Damit sollen Kosten in Höhe von rund 700.000 Euro eingespart werden.

Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Andreas Kalbitz: „Wir fordern die Landesregierung dazu auf, endlich die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum ernst zu nehmen und aktiv Landesmittel in den öffentlichen Personennahverkehr zu investieren. Denn über die bloße Weiterleitung der Bundesmittel hinaus ist die Landesregierung bei der Förderung des Nahverkehrs im ländlichen Raum untätig und planlos. In den dünnbesiedelten Regionen wird weniger öffentlicher Nahverkehr angeboten, weil aufgrund von mangelhafter Strukturpolitik der Landesregierung keine hinreichende Nachfrage vorhanden ist. In der Folge ziehen weniger Brandenburger in den ländlichen Raum, da dort der öffentliche Nahverkehr schlechter ausgebaut ist. Daraufhin wird mit dem Argument der fehlenden Nachfrage wiederum der Nahverkehr noch weiter ausgedünnt. Diese Abwärtsspirale zu stoppen, ist Aufgabe der Politik! Bislang erweist sich die Infrastrukturpolitik der Landesregierung jedoch als eine rot-rote Versagensgeschichte, die an den Bedürfnissen der Menschen völlig vorbei geht.“

 

Lion Edler

Pressestelle

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