Pressemitteilung

5. Januar 2017

 

AfD-Fraktion legt Antrag zur Regulierung des Wolfbestandes vor 

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag hat einen Antrag zur Einführung effektiver Regulierungsmaßnahmen für die Wolfspopulation in Brandenburg eingebracht. Darin wird die Landesregierung unter anderem aufgefordert, regionale Obergrenzen für den Wolfsbestand festzulegen.

Dazu teilt der umwelt- und agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, mit:

„Die Wiederansiedlung des Wolfes in Brandenburg ist ein Ergebnis des erfolgreichen Schutzes von Natur und Umwelt. Sie barg aber von Beginn an auch ein großes Konfliktpotenzial. Durch die unkontrollierte Ausbreitung der Tiere hat sich dieses Konfliktpotenzial mittlerweile deutlich erhöht. Deshalb muss jetzt endlich gehandelt werden. Ziel der AfD-Fraktion ist es, mit ihrem Antrag den Bedürfnissen der Menschen, insbesondere der Landwirte, Rechnung zu tragen. Das kommt aus unserer Sicht bei der derzeitigen Politik zu kurz.

Doch dafür ist es nicht nur notwendig, regionale Obergrenzen für den Wolfsbestand festzulegen. Es muss zudem transparent definiert werden, wann ein Rudel oder ein Einzeltier zu einem Problem wird. Zudem muss die Forschung und der Erfahrungsaustausch über einen wirksamen und kostengünstigen Schutz von Weidetieren vor Wolfsübergriffen verstärkt werden. Auch Themen wie die Jagd von Wölfen und die zügige Regulierung von Rissschäden muss die Landesregierung jetzt aktiv anpacken!“ 

 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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