Pressemitteilung

13. Januar 2017

 

 

Lehrkräfte mit Abschluss „Bachelor of Education“ sind keine Antwort auf Lehrermangel



Die brandenburgische AfD-Fraktion wendet sich gegen den geplanten Einsatz von jungen Menschen mit dem Abschluss „Bachelor of Education“ als Vollzeitkräfte an Schulen. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Steffen Königer: „Die rot-rote Landesregierung reagiert auf den eklatanten Lehrermangel in unserem Bundesland mit Flickschusterei und unsoliden Notlösungen. Junge Menschen mit dem Abschluss „Bachelor of Education“ haben in der Regel noch keine einzige fachdidaktische Vorlesung besucht. Während diese Personen aber als Vollzeitkräfte eingesetzt werden sollen, dürfen Referendare nur bis zu zwölf Wochenstunden unterrichten. Man kann den jungen Bachelorkräften keinen Vorwurf machen, aber der Landesregierung muss man schon vorwerfen, dass mit solchen Maßnahmen nun einmal kein ausreichend qualitativer Unterricht gewährleistet werden kann. Anstatt auf solche Notlösungen zu setzen, muss die Landesregierung dafür sorgen, dass der Lehrerberuf attraktiver wird und mehr reguläre Lehrkräfte eingesetzt werden können. Zur Attraktivität des Lehrerberufs gehört neben einer hinreichenden Bezahlung vor allem auch die unmissverständliche politische Rückendeckung für unsere Lehrkräfte, die wir in den vergangenen Jahren häufig vermisst haben.“


Lion Edler

Pressereferent

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