Pressemitteilung

14. Januar 2017

  

AfD-Fraktion: Mögliche Versäumnisse in Cottbus schnell aufklären

 

Zum Aufmarsch von zirka 100 mutmaßlichen Rechtsextremisten in Cottbus am Freitagabend teilt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, mit:

„Es ist besorgniserregend, dass die Polizei zu diesem unangemeldeten Aufmarsch von Extremisten zu spät gekommen ist. Am Freitag waren es vermutlich Rechtsextremisten, morgen sind es vielleicht Linksextremisten oder Islamisten. Zum Glück ist an diesem Abend niemand verletzt worden. Es muss schleunigst aufgeklärt werden, warum Polizei und Verfassungsschutz von der unangemeldeten Demonstration überrascht worden sind. Ich unterstütze daher ausdrücklich die Forderung der CDU-Fraktion nach einer Sondersitzung des Innenausschusses des Landtags, um mögliche Versäumnisse der Behörden schnell aufzuklären. Es darf nicht sein, dass in Brandenburg Extremisten - egal welcher Couleur - in aller Ruhe und völlig unbemerkt von Polizei und Verfassungsschutz derartige Aktionen planen können. Mich würde es nicht wundern, wenn die Ursachen für die möglichen Versäumnisse in der angespannten Personallage der Sicherheitsbehörden in Brandenburg zu suchen sind“

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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