Pressemitteilung

17. Januar 2017

  

Linksextremisten bedrohen Familie des AfD-Abgeordneten Jung

 

Nach einer Demonstration gegen eine AfD-Veranstaltung am Potsdamer Johannes-Kepler-Platz haben Linksextremisten am Montagabend die Familie des AfD-Landtagsabgeordneten Thomas Jung bedroht. Gegen 20.15 Uhr versammelten sich rund 30 Personen vor dem Babelsberger Wohnhaus des Abgeordneten. Die Unbekannten klingelten Sturm an der Tür und schrien Parolen wie „Nazis raus“. Die Familie des Abgeordneten – darunter zwei Kinder – reagierte verängstigt. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife konnte weitere Übergriffe  verhindern. Der Abgeordnete selbst war nicht zu Hause.

Dazu teilt der Landtagsabgeordnete Thomas Jung, der auch Kreisvorsitzender der AfD in Potsdam ist, mit:

„Es ist unerträglich, wie dieser Lynchmob ungehindert meine Familie einschüchtern und verängstigen konnte. Ich will von Innenminister Karl-Heinz Schröter umgehend wissen, ob diese Versammlung vor meiner Haustür genehmigt war und wer daran teilgenommen hat. Dieser Vorfall ist ein eklatanter Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Es gab bereits im vergangenen Jahr zwei Farbbeutel- und Steinwurfangriffe auf mein Privathaus. Die neuerliche Attacke beweist mir, dass der Innenminister die Lage überhaupt nicht mehr im Griff hat und die Sicherheit meiner Familie vor linken Gewalttäter nicht garantieren kann.“

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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