Pressemitteilung

16. Februar 2017

  

AfD-Fraktion lehnt Notenverbot ab

 

An den Schulen in Brandenburg soll es nach dem Willen von Bildungsminister Günter Baaske (SPD) künftig erst ab der dritten Klasse Zensuren geben.

Dazu teilt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Steffen Königer, mit:

„Die AfD-Fraktion lehnt ein Notenverbot für die zweite Jahrgangsstufe ab. Noten sind ein bewährtes Mittel, um schulische Leistungen zu vergleichen. Sie helfen dabei, den jeweiligen Entwicklungsstand der Schüler besser beurteilen zu können. Ähnliches gilt ja auch für die Kopfnoten.

Natürlich kann die leichte Vergleichbarkeit der Noten auch zu Wettbewerbssituationen führen. Doch gerade ein gesunder Wettbewerb kann die Schüler zu zusätzlichen Leistungssteigerungen motivieren. Das kann zwar manchmal auch anstrengend sein, doch dadurch werden die Schüler auf das wirkliche Leben vorbereitet: Denn spätestens im Berufsleben werden die Leistungen ungeschminkt beurteilt.

Auch wenn das Bildungsministerium jetzt noch abwiegelt, dürfte die Abschaffung der Zensuren in der zweiten Klasse nur der Anfang sein. Schon lange beschwören sozialdemokratische Bildungspolitiker Skandinavien als ihr großes Vorbild. Und dort gibt es beispielsweise in Schweden sogar in den ersten acht Schuljahren keine Noten. In diese Richtung will die AfD auf keinen Fall gehen! Denn dadurch würden die Zeugnisse endgültig ihre Aussagekraft verlieren. Am Ende können wir die Zeugnisse dann auch gleich ehrenhalber an jedermann vergeben. Im Übrigen schließt die Vergabe von Noten ja nicht aus, die Leistungen zusätzlich auch noch schriftlich zu bewerten.“ 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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