Pressemitteilung

14. März 2017

  

Abbau von Haftplätzen ist abenteuerlich

Angesichts des Rekord-Leerstands von 550 freien Plätzen in Brandenburgs Justizvollzugsanstalten hat Justizminister Stefan Ludwig (Linke) 12 Prozent der Haftplätze gestrichen.

Dazu teilt der rechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, mit:

„In Zeiten steigender Gewaltkriminalität die Zahl der Haftplätze zu reduzieren, ist mehr als abenteuerlich. Aber es passt in das Bild einer rot-roten Politik der fehlenden Abschreckung und der laschen Strafen für Kriminelle. Dazu kommt ein katastrophales Management der Vollzugsanstalten durch das Ministerium von Justizminister Stefan Ludwig. Was spricht denn etwas dagegen, bei den Haftanstalten mit Berlin oder anderen Bundesländern zu kooperieren, um Geld zu sparen? Aber Ludwig kann es augenscheinlich nicht besser. Deswegen bleibt Brandenburgs Strafvollzug, der zudem unter einem hohe Krankenstand der Bediensteten leidet, eine Dauerbaustelle des Justizministers.“

 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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