Pressemitteilung
25. Mai 2017

  

Braunkohle als heimischen Energieträger erhalten

Das Energieunternehmen Leag hat angekündigt, seine Tagebaue in Brandenburg anders als vom Vorgängerunternehmen Vattenfall geplant, zunächst nicht zu erweitern.

Dazu teilt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, mit:

„Diese Entscheidung der Leag zeigt einmal mehr, dass die Wirtschaft  auf Grund der falschen politischen Weichenstellungen und Entscheidungen verunsichert ist. Das schädigt den Energiestandort Lausitz und gefährdet tausende Arbeitsplätze in der Region. Der ungenügend vorbereitete Ausstieg aus der Braunkohle würde der Lausitz das wirtschaftliche Rückgrat brechen.

Denn solange aus erneuerbaren Energien keine international wettbewerbsfähige Stromerzeugung möglich ist, brauchen wir – im Ausgleich mit den Interessen der von den Tagebauen betroffenen Anwohner – die Braunkohle als heimischen Energieträger. Die AfD-Fraktion lehnt es daher weiterhin ab, bereits jetzt einen Termin für den Ausstieg aus der Braunkohle zu nennen. Ohne großindustrielle Speichermöglichkeit von Strom hat die Energiewende keine Basis. Und diese Speichertechnologie ist bislang nirgendwo in Sicht.

Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist zudem unsozial und führt zur Vernichtung von Volksvermögen: Brandenburger Haushalte – auch die mit niedrigen Einkommen – müssen für die Energiewende im Durchschnitt 350 Euro pro Jahr zahlen. Tendenz stark steigend. Die Energiewende darf in Brandenburg nicht weiter auf dem Rücken der kleinen Leute durchgepeitscht werden. Auch aus diesem Grund muss die Braunkohle als heimischer Energieträger erhalten werden.“

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

---