Pressemitteilung
24. April 2017

  

Innenminister lässt Opfer von Viehdiebstählen im Stich

 

Zur Diskussion um politische Maßnahmen gegen zunehmende Viehdiebstähle in Brandenburg teilt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, mit: „Die brandenburgischen Bauern werden von Innenminister Schröter erneut im Stich gelassen. Die Landesregierung redet die Problematik klein. Gleichzeitig fahren ganze Viehtransporter unbemerkt über die Grenze, während abgesehen von der AfD niemand auf die Idee kommt, die Grenzen durch ständige Kontrollen besser zu überwachen.“

Der agrarpolitische Sprecher Sven Schröder ergänzt: „Das zunehmende Problem der Viehdiebstähle bedeutet für die ohnehin gebeutelten märkischen Landwirte eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung. Dies gilt insbesondere dann, wenn teure Zuchtbullen gestohlen werden. Um der Lage Herr zu werden, brauchen wir eine grundsätzliche Änderung des Sicherheitskonzeptes des Landes Brandenburg, die mit gründlicher Einbeziehung der Polizei vorgenommen werden muss. Die Ausstattung und Organisation der Polizeiarbeit muss an die veränderte Sicherheitslage angepasst und nötigenfalls mit erweiterten Handlungsspielräumen oder zusätzlichem Material versehen werden. Zudem sollte die länderübergreifende polizeiliche Zusammenarbeit insbesondere mit Polen verstärkt werden.“


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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